KunSToff24

Malerei & Skulpturen

Vernissage 26.08.2018, 14 Uhr

mit musikalischer Umrahmung von “ManKé”

Einige der Künstlerinnen werden nachmittags im Atelier des Rosenhang Museums malen

Ausstellungsdauer: 24.08.-02.09.2018

Gemeinschaftsausstellung von:

Heike Blumentritt, Doris Braun, Alexandra Bube, Ingrid Freitag,

Inge Schomburg, Brigitte Schön, Barbara Zettl, Rebekka Zygan

Die Künstlerinnen Heike Blumentritt, Doris Braun, Alexandra Bube, Ingrid Freitag, Inge Schomburg, Brigitte Schön, Barbara Zettl und Rebekka Zygan sind Mitglieder der Gießener Künstlergruppe KunSToff24. Sie treffen sich in Atelierräumen, um schöpferisch zu arbeiten, sich auszutauschen und neue Impulse für ihr Schaffen zu bekommen. Die Gruppe stellt die entstandenen Werke immer wieder auf besonderem Wege vor. Daher freuen wir uns, einige unserer Arbeiten hier, in den Räumen des Rosenhang Museums, zu zeigen. Wir wünschen Ihnen beim Betrachten viel Spaß!

Von Freitag bis Sonntag sind während der Ausstellungszeit einige Künstlerinnen von 14.00h bis 18.00 h vor Ort oder auf besonderen Wunsch unter Tel. 0641 48488 oder 06402 504781 zu erreichen.

Jahresausstellung der Künstlerkolonie Weilburg

LEBENDIG

Vernissage 07.09.2018 um 18 Uhr

Ausstellungsdauer: 08.-16.09.2018

Malerei – Skulpturen – Fotografie – Tanz

Gemeinschaftsausstellung von:

Margit Bach, Judika Dragässer, Christine Fries, Edeltraut Göpel, Thomas Grimberg, Iris Heyne, Edelgard Hildebrand, Siegrun Keiner, Wolfgang Kissel, Erich Klotz, Angelica Kowalewski, Luis Kowalewski, Otto Krtsch, Elke Lisken, Sibylle Maassen, Norbert Prätorius, Caroline Schmid, Hilde Vitt

Die Ausstellung der Weilburger Künstler wird tänzerisch untermalt

am 09.09.2018 um 14 Uhr von Boris & Anna Juric

am 16.09.2018 um 11 Uhr von Mirjam Usbeck

A WIE ANDERS SEIN – WAS FÜR TYPEN!

Ute Wengenroth

Vernissage 23.09.2018 14 Uhr

Aus zahlreichen verschiedenen Facetten besteht der Mensch, so viele Eigenschaften hat er, strebt er an oder will sie (weil unliebsam) am liebsten loswerden. Oftmals wünschen wir auch unseren Mitmenschen gewisse Eigenschaften und Gemütszustände.

Wir sprechen da sicher über deutlich mehr als über 26 Charakteristika, also weitaus mehr als das Alphabet Buchstaben hat. In ihrer Werkgruppe „A wie anders sein“ hat Ute Wengenroth nun mit diesen „Typen“ (im wahrsten Sinne des Wortes), also mit den Buchstaben und mit ihren Eigenschaften bzw. -arten gespielt. 

„In jeder meinen Darstellungen findet sich an irgendeiner Stelle mehr oder weniger auffällig der Buchstabe als symbolischer Träger des jeweiligen Charakteristikums wieder“, erläutert die Limburger Künstlerin ihre neue Serie. 

„Ein Gang durch die Ausstellung soll eine Einladung sein, sich über unsere ureigene menschliche ‚Art‘ Gedanken zu machen, über unsere Lebensmotive, Schattenseiten, Stärken und Hoffnungen. Und natürlich auch über unsere Wünsche an uns und für die anderen – personalisiert mit den jeweiligen Schrift-Typen. Sie erinnern uns daran, dass auch wir Menschen alle ‚echte Typen‘ sind – jeder mit seiner ganz eigenen Eigenschaftskombination. Für mich hat sich beim Buchstaben ‚M‘ zum Beispiel ‚mutig‘ aufgedrängt.  Ich verspürte Lust, das ‚M‘ mit Courage aufzuladen und auf diese Art zu zeigen. Ich freue mich aber genauso über Betrachter, die im ‚M‘ ‚mucksmäuschenstill‘, ‚meisterhaft‘ oder was auch immer sehen.“ 

Die Bilder sollen zum Nachdenken darüber bringen, wie wir sind, wie wir sein wollen und vor allem welche Eigenschaften wir unseren Mitmenschen wünschen und schenken wollen. Vielleicht „E“ wie „entspannt sein“ oder „O“ wie „offen“? 

Ute Wengenroths Bilder sind eine spielerische Einladung zur Selbstbefragung und lenken die Aufmerksamkeit auf unsere Nächsten.

ELVIRA BACH

Eine Retrospektive

Elvira Bach "Bin ich schön", 2013, Acryl auf Leinwand, 230 x 190 cm

Die in Berlin lebende Malerin Elvira Bach studierte von 1972 bis 1978 an der Hochschule der Künste in Berlin bei Hann Trier. Als einzige Frau im Umfeld der  neoexpressiven „Jungen Wilden“ und nach ihrer Einladung zur documenta 7 nach Kassel im Jahre 1972 erlangte sie rasch bundesweite und internationale Anerkennung. Die Mutter zweier Kinder  avancierte zu einer der bekanntesten Malerinnen Deutschlands. Ihre kraftvollen, farbprächtigen Frauenbildnisse hängen in Museen und Sammlungen auf der ganzen Welt.

Im Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens steht seit Anbeginn die Frau in all ihren Facetten des Menschseins, in ihrer Kraft und Stärke, aber auch Verletzlichkeit und Zerbrechlichkeit, vor allem aber als unabhängige und selbstbestimmte Frau. Elvira Bach hat die Frau an die Rampe gestellt, ihr breite Schultern und große Hände gegeben, sie geschmückt und ihr Sinnlichkeit und Stärke zugemalt. Ihre Bilder sind Leuchttürme weiblicher Kraft.

Seit vierzig Jahren faszinieren ihre Frauenbildnisse, die mit überbordender Farbigkeit und hypnotischer Direktheit einen unbändigen Lebenswillen zeigen und alle Facetten des Menschseins spiegeln.

Elvira Bach ist nicht nur eine Chronistin ihres Lebens- vom Treiben in den Künstlertreffs der 70-er Jahre über die Einflüsse ihrer Aufenthalte im Senegal- inspiriert durch ihren afrikanischen Ehemann- bis hin zu den Mutter-Kinds-Portraits, ihren Küchenbildern, hin zu den ruhigeren Bildern der Gegenwart-, sie ist auch eine Entdeckerin der Ambivalenzen des Frauseins geblieben: Selbstbewusstsein und Geschlechterdrama, Freude und Trauer, Stärke und Ironie. 

„Ich freue mich sehr, dass Joachim Legner und Antje Helbig mit ihrer Liebe zur Kunst ein so schönes Museum geschaffen haben, indem ihr Leitmotiv „Kunst für alle“ lebendig werden kann.“

Das Rosenhang-Museum zeigt Werke der vergangenen vierzig Jahre: Malerei, aber auch Glaskunst aus Murano, Keramik, Betonskulpturen und Graphik.