PAIDEIA & ARETE

Wege zur Bestform der zeitgenössischen Kunst

Bosco di Fresco

Ausstellungsdauer 18.-31.07.2020

PENELOPE

 

Der 1950 in München geborene Künstler, Bosco di Fresco (alias), mit Studium als Dipl. Ingenieur und Dozent für graphische Verfahrenstechniken (Fotographie, Reproduktion, Print und Printmaterialien), hat sich ab den 70er-Jahren der modernen Malerei gewidmet.

Vorab galt es Malereitechniken der großen Namen wie Leonardo da Vinci (Vorzeichnung, Bildformate und Malmittel), van Rijn Rembrandt (Imprimituren/Grundierungen), Henry Matisse (Themen und Farbkomposition), Gustav Klimt (Verarbeitung von Blattmetallen auf Gemälden) kennenzulernen. Am Ende hat er sich für Malereitechniken mit hochkonzentrierten Pigmentfarben auf Ölbasis, Dammarharzen nebst Terpentinen aus Pinienbaumextrakten und Blattgold/Blattsilber auf Leinwand und Holz entschieden.

Er erkannte sehr schnell an den Ergebnissen, dass diese Malereitechnik ein großes künstlerisches Gestaltungs-Spektrum bei hier notwendigen, langsamen Trocknungs- und Vernetzungs-Vorgängen bietet. Dies im Gegensatz zur schnell trocknenden Aquarell- oder Acryltechniken, was viele Künstler wiederum schätzen (man wird schneller fertig und das Gemälde ist sofort transportfähig). Ölfarbe lässt sich wirkungsvoll dreidimensional mit Tiefenstruktur ausarbeiten. Das Ergebnis wissen viele Betrachter zu schätzen.

ANIMA(L)

Tier und Seele

Doris Happ

Vernissage 02. August 2020, 16 h

Finissage 14. August 2020, 16 h (mit Musik von Seven Years)

Dauer der Ausstellung 02.-14.08.2020

Goldie Horn, Mischtechnik auf Leinwand, 80 x 80 cm

Als  Künstlerin und Kulturveranstalterin lebt und arbeitet Doris Happ auf einem ehemaligen Bauernhof.

Wo früher Kühe standen, findet man nun ihr Atelier. Entsprechend liegt die Auswahl der Sujets sehr nahe… Immer wieder sind es die Tiere, die die Künstlerin inspirieren  und deren Charaktere sie  auf vielfältige Weise auf der Leinwand einfängt.

Die  Verbindung verschiedener Materialien wie Acryl, Pastell, Zeichenkohle, Sand, Notenblätter etc. fügt sie zu einem eindrucksvollem Ganzen zusammen.

Es entstehen beseelte Bilder, die den Betrachter in seinen Bann ziehen. 

ODYSSEE – A JOURNEY IT MUST BE.

Katrin Kampmann

Ausstellungseröffnung 02. August 2020, 14 h

Dauer der Ausstellung 02.08.-13.09.2020

 

Katrin Kampmann lädt uns mit der Ausstellung „Odyssee – A journey it must be.“  ein, mit ihr auf eine Reise zu gehen: Eine Reise durch verschiedene Phasen ihres Schaffens, aber auch eine Reise in die Farbwelt und Geschichten, denen wir auf ihren Bildern begegnen.

Gemeinsam treffen wir kämpfende Astronauten, reisen mit Virgil in die Unterwelt, sehen tanzende Roboter, die Freizeit haben und auch genießen wollen, und entdecken das Weltall als Imaginationsraum. In der Arbeit „Jahr ohne Sommer“ finden wir Mary Shelley, vor der Frankensteins Monster kniet und friedlich eine Blume pflückt, neben Dracula.

WIR SIND DIE ROBOTER, 2018, Aquarell, Tusche, Linoldruck und Acryl auf Leinwand, 180 x 220 cm

 

Der Blick begibt sich in die Zukunft, zeichnet farbige Dystopien, aber auch Utopien, genauso wie in die Vergangenheit, schafft neue Perspektiven auf das Geschehene.

Bei all den Geschichten die aus Literatur, High- und Lowculture in Kampmanns Bildern auftauchen, ist es der Malerin wichtig, das jeder Betrachter die Bilder auch ohne Hintergrundinformationen ansehen und sich darin verlieren kann.

„Meine Bilder sind ein wenig wie Wolkenbilder, oder Rohrschachtests: Jeder kann ihnen mit seinem eigenen Temperament und seinen ganz persönlichen Erfahrungen begegnen.“

Das Betrachten von Kunst macht etwas mit uns, Kunst bewegt uns, löst neue Gedankengänge aus und kann uns dabei helfen auf unsere eigene Reise zu gehen.

Die im Betrachter wachgerufenen Assoziationen sind sehr individuell, und so ist der Wirbel der Reflexion, der zwischen Betrachter und Bild entsteht und sich fortbewegt, stets verschieden.

Die semantische Offenheit der Bildthemen, die diese sehr breite, persönlich gefärbte Reflexion ermöglicht, spiegelt sich in der Offenheit und diskreten bis diffusen Farbigkeit der Bildkomposition. Diese spielt souverän mit einer Ästhetik des Dazwischen: So bewegt sich Katrin Kampmanns Malerei zwischen Figuration und Abstraktion, zwischen Melancholie und Lebensfreude, zwischen Intimität und Distanz, zwischen intellektueller Konstruktion und einer Praxis der kontrollierten Kontingenz. Diese disparaten Pole stehen jedoch nie diskret nebeneinander, sondern sie fließen ineinander, überlagern sich, wirbeln umeinander und verschmelzen untrennbar.

Auf meine ART

Brigitte Struif

Vernissage Sonntag, 20. September 2020, 14 h

Dauer der Ausstellung 15.-29.09.2020

Brigitte Struif, geb. in Osterode am Harz, lebt und arbeitet in Hachenburg, ist seit 2004 Freischaffende Malerin und Mitglied im BBK Bonn, Rhein-Sieg und BBK RLP Mainz. Rege Ausstellungstätigkeiten und Messebeteiligungen führen sie quer durch Deutschland und ins Ausland (www.brigitte-struif.de).

Gedankenstrukturen, 4-teilig, Acryl auf Leinwand, je 120 x 40 x 7,5 cm