DEMOKRATIA – LOVE LETTER TO EUROPE

Sabina Sakoh

Ausstellungseröffnung 01. März 2020, 14 h

Dauer der Ausstellung 01.03.-29.07.2020

In DEMOKRATIA – LOVE LETTER TO EUROPE setzt die 1968 in München geborene Malerin ihre inszenierten Aussagen von Aufbruch, Freiheit und Demokratie auf ebenso subtile und brillante Weise fort wie in der vorangehenden Bildserie Game Over – The Dysfunction of Status Quo. Weitaus stärker tritt hierbei jedoch ihr Plädoyer für die Stabilität einer freiheitlich demokratischen Gesellschaft hervor. Diese Verteidigung der demokratischen Werte manifestiert sich gleichzeitig im Titel der Ausstellung.

Die Farbauffassung der Künstlerin wird zum Träger der Emotionen, fängt uns durch attraktive Stimmungen ein und lässt uns dennoch zugleich im Ungewissen.

Mit ihrem Gesamtwerk beweist Sakoh hierbei eine erneute Bestätigung ihrer eigenen Formensprache, die sich der Synthese von Klassischer Malerei und den neuen Errungenschaften der Moderne hingibt. Eine Werkreihe, die durch aktuelle politische Entwicklungen in ihrer Aktualität täglich bestätigt wird.

LOVE LETTER TO EUROPE, 2019, Öl auf Leinwand, 180 x 250 cm

Während wir uns den neusten Werken Sakohs nähern scheint uns etwas vertraut zu sein. Die Stimme in unserem Inneren sagt intuitiv „Das kommt mir doch bekannt vor“.

Ihre Bildzitate erinnern an Mythologisches, zeigen Parallelen zu zahlreichen etablierten Segmenten der Kunstgeschichte und auch täuschende Fragmente biblischer oder christlicher Symbole.

Mit jedem Blick werden wir von Sabina Sakohs Werken angezogen, eingesogen, gar überschwemmt. Durch ihren klassischen Malstil erscheint die Lebendigkeit der Gemälde zunächst undurchdringlich, doch was sich auf ihren Bildern abspielt, ist für klar erkennbar: Sie spricht über das heutige Leben in einer alten, längst vergessenen Sprache.

RUHE

Michael Erbach

Offenes Studio 12.05.-30.06.2020

(Termine nach Vereinbarung unter kontakt@michaelerbach.com)

 

Michael Erbach, Jahrgang 1988, studierte Industrielle Gestaltung mit Kunst am Pratt Institute New York und der Universität der Künste Berlin.

In seinen Arbeiten setzt er sich mit den Feldern Theologie, Psychologie und Minimalismus auseinander.

Dabei geht er aktuell der Frage nach, wie Strukturen und Symbole auf visueller Art dem Betrachter helfen können zu ganzheitlicher Ruhe zu finden. In Geist, Seele und Leib.

Er arbeitet mit reduzierten Mitteln wie Papier und Fineliner, um elementare Strukturen in langen, geduldigen Prozessen abzubilden, mit Leinwand und Acryl, und geht gerne ins Objekthafte und Installative. Hier bedient er sich der Kinetik um Prozesse durch Bewegung und Veränderung darzustellen.

CROSS-PRISM

 

Darüber hinaus ist der Besucher herzlich eingeladen, in dem anliegenden Atelier sein Schaffen zu beobachten.