“Cinderella trifft Dali”

Michael Cheval – ab 15.04.2018

Michael Cheval ist ein zeitgenössischer Künstler, der für seine “absurden” Gemälde, Zeichnungen und Porträts bekannt ist, die die Fantasie anregen, indem sie die Realität auf den Kopf stellen. Cheval präsentiert sein geniales Kunstwerk als Puzzle. Er lädt den Betrachter ein, die verborgene Bedeutung hinter seiner Kunst zu lüften, indem er Hinweise in den Titel und die Bildsprache des Kunstwerks verwendet.

Cheval hat zahlreiche Auszeichnungen für seine Kunst erhalten, darunter 2009 den Best of Worldwide Oil Artists von Kennedy Publishing. Er ist Mitglied des angesehenen National Arts Club in New York City und der international renommierten Society of Art and Imagination in London.

Cheval wurde 1966 in der kleinen Stadt Kotelnikovo in Russland geboren und ist aufgewachsen in einer Familie von kreativen Talenten. Sein Großvater war ein professioneller Künstler und Bildhauer, während seine Großmutter Gedichte für Kinder schrieb. Chevals Vater war Soldat und Künstler und seine Tante war Musikerin. Chevals Leidenschaft für das Zeichnen entwickelte sich in jungen Jahren und förderte schließlich seinen Aufstieg als professioneller Künstler.

Im Jahr 1980 zog Cheval mit seiner Familie nach Deutschland. Die schönen Museen, die extravaganten Schlösser, die alten Straßen und die malerischen Landschaften Süddeutschlands inspirierten das bilderbuchartige Element von Chevals Kunstwerken.

Cheval absolvierte eine formale Ausbildung an der Ashgabat School of Fine Arts, wo er die östliche Philosophie und den Charakter Zentralasiens aufnahm. Während er noch in der Schule war, hielt Cheval seine erste Einzelausstellung 1990 im turkmenischen Nationalmuseum der Schönen Künste ab. 1994 zog Cheval nach Moskau und arbeitete als unabhängiger Künstler und Illustrator für verschiedene Verlage, darunter den berühmten Buchverlag “Planeta”.

Im Jahr 1997 wanderte Cheval in die USA aus. Er verwendete seine Philosophie, Erfahrung und Vision, kombiniert mit seiner Liebe zur westlichen Kultur, um seine Kunstwerke zu entwickeln. Im Jahr 1998 wurde Cheval als Mitglied des National Arts Club in New York City akzeptiert. Zwei Jahre später wurde er mit dem “Exhibition Committee Award” des Clubs ausgezeichnet.


“NUHR im Rosenhang – Weltbilder”

Fotokunst von Dieter Nuhr

18.03.-18.06.2018

Dieter Nuhr ist einer der erfolgreichsten Satiriker Deutschlands. Seine bildnerische Seite ist weniger bekannt, gewinnt aber zunehmend an Öffentlichkeit: Dieter Nuhr ist bildender Künstler.

Nach einem Kunststudium mit Schwerpunkt Malerei widmet er sich heute der konzeptuellen Fotografie. Reisend erkundet er die Welt, dokumentiert abseitige Welten, verwandelt sie in Bilder und schafft so ein Archiv vergessener Orte.

Seine detaillierten Beobachtungen mit der Kamera machen Dinge sichtbar, die meist eher ungesehen bleiben. Dieter Nuhrs Bilder von Orten, Interieurs und Dingen des alltäglichen Lebens, oft hinterlassene Gegenstände, die auf den ersten Blick wenig bildwürdig erscheinen, eröffnen einen sachlichen und dennoch oft melancholischen Blick auf die Rätselhaftigkeit des Daseins.

Seine Bilder werden häufig mit kleinen Texten oder Zeichnungen kombiniert, die den Blick lenken und Assoziationen freisetzen. Nuhrs Werke sind zwar im technischen Sinne Fotografien, wirken aber in erster Linie malerisch in Komposition und Farbklang und berühren den Betrachter trotz oder gerade wegen ihrer extremen Sachlichkeit und Strenge der Bildaufteilung.

“So long, Daphne”

Helge Leiberg – ab 19.12.2017

 

Helge Leiberg widmet sich auch in seiner neuen Bronzeserie den klassischen Themen. Seine Bronzefiguren legen den Fokus auf den Menschen – und nichts als den Menschen – und zeigen am liebsten transitorische Zustände, einen signifikanten Augenblick inmitten der Bewegung. Menschliche Figuren mit überlangen Gliedmaßen, die Ausdrucksmittel einer expressiven Gestaltung sind, werden zu Metaphern der Bewegung und des Tanzes.