DEMOKRATIA – LOVE LETTER TO EUROPE

Sabina Sakoh

Ausstellungseröffnung 01. März 2020, 14 h

Dauer der Ausstellung 01.03.-19.04.2020

In DEMOKRATIA – LOVE LETTER TO EUROPE setzt die 1968 in München geborene Malerin ihre inszenierten Aussagen von Aufbruch, Freiheit und Demokratie auf ebenso subtile und brillante Weise fort wie in der vorangehenden Bildserie Game Over – The Dysfunction of Status Quo. Weitaus stärker tritt hierbei jedoch ihr Plädoyer für die Stabilität einer freiheitlich demokratischen Gesellschaft hervor. Diese Verteidigung der demokratischen Werte manifestiert sich gleichzeitig im Titel der Ausstellung.

Die Farbauffassung der Künstlerin wird zum Träger der Emotionen, fängt uns durch attraktive Stimmungen ein und lässt uns dennoch zugleich im Ungewissen.

Mit ihrem Gesamtwerk beweist Sakoh hierbei eine erneute Bestätigung ihrer eigenen Formensprache, die sich der Synthese von Klassischer Malerei und den neuen Errungenschaften der Moderne hingibt. Eine Werkreihe, die durch aktuelle politische Entwicklungen in ihrer Aktualität täglich bestätigt wird.

LOVE LETTER TO EUROPE, 2019, Öl auf Leinwand, 180 x 250 cm

Während wir uns den neusten Werken Sakohs nähern scheint uns etwas vertraut zu sein. Die Stimme in unserem Inneren sagt intuitiv „Das kommt mir doch bekannt vor“.

Ihre Bildzitate erinnern an Mythologisches, zeigen Parallelen zu zahlreichen etablierten Segmenten der Kunstgeschichte und auch täuschende Fragmente biblischer oder christlicher Symbole.

Mit jedem Blick werden wir von Sabina Sakohs Werken angezogen, eingesogen, gar überschwemmt. Durch ihren klassischen Malstil erscheint die Lebendigkeit der Gemälde zunächst undurchdringlich, doch was sich auf ihren Bildern abspielt, ist für klar erkennbar: Sie spricht über das heutige Leben in einer alten, längst vergessenen Sprache.

… ALLES NATUR …

Edelgard Hildebrand – Wolfgang Kissel – Elke Lisken

Vernissage Samstag, 14 März 2020, 18 h

Dauer der Ausstellung 14.-26.03.2020

Die Natur ist das Thema dieser Ausstellung. Die Künstler haben sich mit ihren ganz eigenen Vorstellungen der Flora und Fauna auseinandergesetzt. Der Formenreichtum der Natur wird auf verschiedenen Ebenen künstlerisch interpretiert, in Malerei und Skulptur, in Verfremdungen oder realistischer Manier. Auch flüchtige Naturphänomene wie Licht, Nebel, Bewegungen finden Raum im Versuch unser aller Lebensraum in seiner Wandlungsfähigkeit, Formenfülle und Empfindlichkeit künstlerisch festzuhalten.

Im Rahmen der Midissage am Sonntag, den 22.03.2020 um 14 h findet eine Bilder- und Skulpturenversteigerung statt.


Edelgard Hildebrand, geboren in Zittau, wuchs in Rheinhessen auf. Seit frühester Jugend an bestand schon ein intensives Interesse an der Malerei, wobei die Bilder alter Meister sie stark inspirierten und als Vorbild dienten. Ihre Aquarell- und Acrylmalerei wurde durch regelmäsige Seminare und Kurse bei namhaften Künstlern weiter perfektioniert. Als sie 1974 ihren Wohnsitz nach Schleswig-Holstein, direkt an die Nordseeküste, verlegte, fand Edelgard Hildebrand ihre malerischen Themen und die Liebe zur nordischen Landschaft am Meer.

Seit 1988 lebt und arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in ihrem Atelier in Maintal bei Frankfurt. Aber Entwicklung kennt keinen Stillstand. Mit fantasievollen gegenständlichen Motiven, bis hin zum Abstrakten entwickelte sich Ihr Malstil weiter.


Wolfgang Kissel, geboren 1949 in Beselich hat seit 1975 an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen. 1982 Gründung eines Kunst- und Buchverlages mit Druckerei und seit 2010 Dozent für Malerei an verschiedenen Malschulen
Die Bilder von Wolfgang Kissel bewegen sich trotz Verwendung abstrakter Elemente im Bereich des Realismus. Nicht das Motiv ist für ihn ausschlaggebend, sondern seine Motivation dahinter. Seine Bilder sind Momentaufnahmen, die ihn berühren – aus welchem Grund auch immer.

Die Wahrnehmung der Natur in ihren Nuancen, die Bedeutung des Lichts, dem damit verbundenen Hell und Dunkel, dem Farbklang und der Atmosphäre, wie auch der sinnlichen Präsenz der Dinge und deren formales und farbliches Zusammenspiel gilt seine Aufmerksamkeit.


Im Mittelpunkt der Arbeit von Elke Lisken steht die figurative keramische Skulptur, aus grob schamottiertem Westerwälder Ton gebaut. Die Oberfläche mit Porzellanengobe und Oxyden bemalt. Im experimentellen Rakubrand entstehen die unterschiedlichsten Farbschattierungen auf den Oberflächen der Objekte.

Geboren in Mengerskirchen im Westerwald. In der Baukeramik erlernte sie die keramischen Grundkentnnisse. Auf der Suche nach der Einheit zwischen Beruf, Familie und Lebensinhalt legte sie 1980 den Grundstein ihrer Werkstatt in Mengerskirchen.
1980 Aufnahme der Tätigkeit als Dozentin und freischaffende Künstlerin.
1994 Akademie für Kunst und Kultur in Weickertshofen – Studienfach keramische Gestaltung. 1999 – 2003 Aufenthalte in Mittel- und Südamerika zum Studium von Techniken und Gestaltung der Inkas, Majas und Azteken.
2011 – 2015 Staatl. Fachschule für Keramik und Keramiktechnik in Höhr–Grenzhausen