In bilico
(Auf Messers Schneide)
Giuseppe Donnaloia
Vernissage 21. 06.2026 – Finissage 20.09. 2026
Die umfangreiche Ausstellung des Künstlers Giuseppe Donnaloia präsentiert eine Reihe vorwiegend neuer Arbeiten in Malerei, Zeichnung und Skulptur.
Schon der Titel der Ausstellung „In bilco“ verweist auf Donnaloias inhaltlich-motivischen Schwerpunkt im Fokus von Mensch und Natur. Dabei kommen in metaphorischen Nuancen mittels Stil, Technik und Thematik meist Sinngehalte zum Tragen, die im Kontext von sensitiven Schwingungen und gesellschaftlichen Reflexionen angesiedelt sind. Auf dieser Meta-Ebene des existenziell Gestalthaften erzeugt Donnaloia Bilder, Zeichnungen und Skulpturen im Spannungsfeld von Figuration und abstrakter Geste. Neben ausgewählten Exponaten des Bilder-Zyklus „Rigeneratione Naturale“ zeigt auch eine Reihe von neuen Aktzeichnungen Donnaloias elementare Expressivität, die ganz im Zeichen der Reflexion über prekäre Gleichgewichte steht. Seine Bilder beanspruchen nicht selten kontemplative Züge, indem sie das sehnsuchtsvolle Abtauchen in die von Menschen dominierte Gefühlswelt veranschaulichen. Jedoch sind sie gleichermaßen zu lesen als ein sich aufbäumender Kraftakt, der mit den Instrumenten des Künstlers gegen die definitive Machtübernahme maschineller Rationalität ansteuert.
Se chiudi gli occhi
(Wenn du die Augen schließt)
Mariella Ridda
Vernissage 27.09.2026, 15 h
Ausstellung vom 27.09.-31.12.2026
Die Ausstellung Se chiudi gli occhi eröffnet einen stillen, introspektiven Raum, in dem Träume zu Licht- und Hoffnungsstrahlen werden – im Schatten unsicherer Zeiten.
Figuren mit geschlossenen Augen nehmen uns mit auf eine leise, fast traumhafte Reise – eine zarte Flucht in eine bessere Wirklichkeit. Ihre Verletzlichkeit spiegelt die Turbulenzen unserer Zeit wider, während die Farben in Kraft und Energie aufblühen.
Mit geschlossenen Augen entdeckt man einen Ort, an dem Fragilität, Fantasie und Stärke ineinanderfließen und eine Rückzugswelt voller Möglichkeiten entstehen lassen.
So wird die Ausstellung zu einer stillen, tiefen Reflexion über die Verletzlichkeit der Gegenwart – ein Moment, in dem, wenn man die Augen schließt, der Traum den Weg zur Transformation einer idealen Zukunft eröffnet.

