Lichtblick

Künstlergruppe „Kunst – sucht – Liebhaber“

Barbara Gockel, Renate Groß, Miriam Eva Hofmann, Irene Peil, Cornelia Partschorke, Elisabeth von Pander, Ute Plank, Simone Ramshorn, Sigrid Schauer, Carole Senz, Bettina Specht, Hildegard Stephan, Ulrike Sticker, Ute Trentmann

Vernissage 03.05.2026, 15 h

Ausstellung vom 01.-10.05.2026

 

‘Zuversicht‘, Elisabeth von Pander, Acryl auf Leinwand, 40 x 30 cm

 

Die Ausstellung der Künstlergruppe zeigt Arbeiten zum Thema „Lichtblick“. Aus unterschiedlichen Perspektiven rücken die Künstlerinnen das Thema „Lichtblick“ in den Fokus: Zuversicht, Glück, Hoffnung, Licht und Schatten, Tag und Nacht und den Blick auf die kleinen Lichtblicke im Alltag.

Die Bandbreite der unterschiedlichen Techniken, mit denen sich die Künstlerinnen dem Thema nähern, reicht von gegenständlich bis zu abstrakt, von Malerei über Cut-Outs bis zu Cyanotypie und Bildhauerei.

Die Mitglieder der Künstlergemeinschaft stammen aus ganz Deutschland und der Schweiz.

Zur Vernissage am Sonntag, den 03.05.2026 um 15 h sind einige der Künstlerinnen anwesend.

Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.

Lichtjahre

Marita G. Weiden

Ausstellung vom 13.-26.05.2026

Marita G. Weiden

1944 geboren in Hückeswagen / Rheinland

1989 – 1992 Studium der Malerei bei G. Graubner und G. Merz an der Kunstakademie Düsseldorf

1973 – 1974 Studium der Malerei bei G. Richter an der Kunstakademie Düsseldorf

Marita G. Weiden zeigt das Universum in seiner unendlichen Ausdehnung und Farbvielfalt. Das Chaos des Universum wird durch die fließenden Farben in allen Schattierungen, Helligkeiten und Formen dargestellt.

Erinnerungen

Axel Becker – Antonio Esposito – Silvana Landolfi

Vernissage 31.05.2026, 15 h

Ausstellung vom 27.05.-09.06.2026

 

Axel Becker, Sculptur Beginn, 73x53cm, Fiberglas, 2019

 

Axel Becker wurde am 15. Dezember 1965 in Frankfurt/Main geboren. Er hatte als Master-Student bei Prof. Diminic gearbeitet. Als aktiver und anerkannter Künstler und Bildhauer ist Axel Becker seit über 20 Jahren aktiv. Seine Arbeiten werden national und international in Galerien, Museen und Biennalen gezeigt wie in Italien, Kroatien, Slowenien, China, Japan, Schweiz, Monaco, Spanien, Vatikan, Österreich, USA, Großbritannien, Israel, Saudi Arabien, Brasilien, Ungarn und Frankreich. In Italien und Deutschland sind seine Werke in Museumssammlungen vertreten (wie Fondazione Museo Crocetti, Rome, Galerie – Museum Villa Seiz, Schwäbisch Gmünd). 

Für seine Werke erhielt Axel Becker eine Vielzahl von Auszeichnungen wie zwei Awards bei der Biennale London 2021, der Biennale Florenz 2021. 

Axel Becker ist als Künstler Mitglied im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart und im Badischer Kunstverein in Karlsruhe. Axel Becker entwickelte seine persönliche Handschrift mit meist dreidimensionalen Bildern in mini malistischem Stil. Hiermit möchte er einen wirksamen Kontrast zu der mit Informationen überladenen Welt setzen. Die Bilder holen den Betrachter auf wenige einprägsame Objekte zurück, die den Blick des Betrachters auf das einzelne Kunstwerk fokussieren. Seine Kunst ist ein wirksamer Kontrast zum heutigen „Informations-Overload“. Einfach, klar und künstlerisch anspruchsvoll. Weiterhin er stellt er Skulpturen aus Carbon, Fiberglas, Keramik und Bronze.

 

Antonio Esposito, S. T. M 10 cm 100×100

 

Antonio Esposito ist ein vielseitiger Meister der Kunst, der sich lieber als Handwerker denn als Schöpfer brillanter Gemälde bezeichnet. Angetrieben von einer großen Leidenschaft für die Kunst, die ihn seit seiner Jugend begleitet, und dem ständigen Wunsch zu experimentieren, verbindet er intellektuelle Stärke mit einer lockeren und instinktiven Gestik, mit der er komplexe Themen angeht, die oft mit der existenziellen Dimension verbunden sind. Die Kunst von Antonio Esposito ist lebendig und tiefgründig, sie entsteht nicht aus einem gründlichen Studium der Technik, sondern aus einer spontanen Herangehensweise an die Disziplin und aus einer sich ständig weiterentwickelnden Forschung, durch die der Künstler sich selbst und die Welt um ihn herum entdeckt. 

Antonio Esposito experimentiert gerne mit verschiedenen Techniken und Materialien, durch die er eine einzigartige Sensibilität für das auf der Oberfläche der Leinwand aufgetragene Material zum Ausdruck bringt, was zu immer neuen Ergebnissen führt. Sein Malstil wird von Assemblagen und inneren Kräften sowie von Farbe und Helldunkelmodulationen mit strukturellen und geometrischen Spannungen genährt. 

Insbesondere die Kugel ist ein Element, das in Espositos Werken häufig wiederkehrt: freie Kugeln, die in der Luft schweben oder umgekehrt in einem empfindlichen Gleichgewicht auf flachen, dünnen und daher prekären Oberflächen platziert sind.

Beim Betrachten seiner Werke ist es ganz natürlich, Fragen zu stellen, über die phänomenale Realität hinauszugehen und sich an Orte zu begeben, an die sich viele nicht wagen können – oder wollen. Daher besteht seine künstlerische Absicht nicht darin, Antworten zu geben, sondern eine tiefgreifende, existenzielle Reflexion anzuregen, motiviert durch das Bedürfnis, das Potenzial des menschlichen Intellekts und ganz allgemein die Lebenskraft, die die gesamte Schöpfung durchdringt, zu erforschen. 

Seine Werke sind in zahlreichen Publikationen vertreten und wurden in bedeutenden Ausstellungen präsentiert.

Text: Martina Scavon, Kunsthistorikerin            

 

Silvana Landolfi, UNIVERSO, 2022, 115 cm x 82 cm

 

Silvana Landolfi lebt und arbeitet in Rom. Sie hat das künstlerische Schaffen stets als wichtigste Ausdrucksform der individuellen Freiheit des menschlichen Geistes betrachtet, ein Gefühl, das sie im Laufe der Jahre zur Erforschung und Verbesserung der Technik geführt hat, die ihr künstlerisches Schaffen auszeichnet und unverwechselbar macht

Ausgestattet mit einer starken Persönlichkeit und dank einer besonderen Technik, die aus dem Experimentieren und der Vermischung traditioneller Materialien mit den innovativsten und zeitgenössischsten entstanden ist, orientiert sich Silvana Landolfis Stil an der Welt der geometrischen Abstraktion. 

Ausgehend von einem akribischen Entwurf, der über die Fragmentierung von Blickwinkeln bis hin zu einer eleganten Wesentlichkeit der Formen führt, strebt Landolfi nach zeitlichen Harmonien und schafft faszinierende Szenarien, in denen Geometrien die Protagonisten sind. In ihrem künstlerischen Universum treffen Kunst und Handwerk aufeinander und nehmen an einem Dialog teil, der auf Komplizenschaft basiert und aus dem Werke entstehen, die das Ergebnis von Reflexionen über lebenswichtige Faktoren der Existenz wie Zeit und Raum sind: Raumkomposition und Erzählung sind genau die beiden Eckpfeiler, um die sich Landolfis Produktion entwickelt, die sich leicht als eine kontinuierliche Erzählung über den Fluss der Zeit und die emotional-sensorische Dimension definieren lässt. 

Landolfis Kunst zweifellos eine Kunst in ständiger Entwicklung ist, die auf neuen Ausdrucksformen und einem beispiellosen Interpretationsansatz basiert, was zur Schaffung einer dynamischen und raffinierten Harmonie führt, die in ihrer Einfachheit äußerst elegant und in ihren Details lebendig ist.

Die Künstlerin hat an zahlreichen bedeutenden Ausstellungen teilgenommen und ihre Werke wurden in zahlreichen Publikationen veröffentlicht. 

Text: Martina Scavone, Kunsthistorikerin

In bilico

(Auf Messers Schneide)

Giuseppe Donnaloia

Vernissage 21. 06.2026 – Finissage 20.09. 2026

 

Giuseppe Donnaloia

 

Die umfangreiche Ausstellung des Künstlers Giuseppe Donnaloia präsentiert eine Reihe vorwiegend neuer Arbeiten in Malerei, Zeichnung und Skulptur.

Schon der Titel der Ausstellung „In bilco“ verweist auf Donnaloias inhaltlich-motivischen Schwerpunkt im Fokus von Mensch und Natur. Dabei kommen in metaphorischen Nuancen mittels Stil, Technik und Thematik meist Sinngehalte zum Tragen, die im Kontext von sensitiven Schwingungen und gesellschaftlichen Reflexionen angesiedelt sind. Auf dieser Meta-Ebene des existenziell Gestalthaften erzeugt Donnaloia Bilder, Zeichnungen und Skulpturen im Spannungsfeld von Figuration und abstrakter Geste. Neben ausgewählten Exponaten des Bilder-Zyklus „Rigeneratione Naturale“ zeigt auch eine Reihe von neuen Aktzeichnungen Donnaloias elementare Expressivität, die ganz im Zeichen der Reflexion über prekäre Gleichgewichte steht. Seine Bilder beanspruchen nicht selten kontemplative Züge, indem sie das sehnsuchtsvolle Abtauchen in die von Menschen dominierte Gefühlswelt veranschaulichen. Jedoch sind sie gleichermaßen zu lesen als ein sich aufbäumender Kraftakt, der mit den Instrumenten des Künstlers gegen die definitive Machtübernahme maschineller Rationalität ansteuert.

Ich liebe Worte

SAXA

Vernissage 12.07.2026, 14 h

Es spricht Christina zu Mecklenburg, Kunsthistorikerin aus Bonn, und SAXA liest zu seinen Bildern

19.07.2026, 13-17 h

Man kann die Bilder geschmacklich probieren. Bilder sind mit Wein erstellt.
Das PIPPI Projekt (SAXA macht Schule wird vorgestellt)
Buchvorstellung (Neues Buch mit allen Werken und Texten, erschienen November 2025)

Ausstellung vom 09.-21.07.2026

 

SAXA; Erich Kaestner, Handgeschrieben mit Tusche auf Leinwand, 100 x 100 cm, 2024

SAXA Wortmalerei

27.05.1975 geboren in Siegen (NRW), 81-94 Schulen in Niederweimar und Marburg/Lahn | Abitur, 94-95 Zivildienst (individuelle Schwerstbehindertenbetreuung), 95-97 Bauleitungsassistent in Architekturbüro in Gießen, 97-04 Studium der Humanmedizin an der Uni Köln | 3. Staatsexamen, 03-06 Dissertation in der Kinder- und Jugendpsychiatrie | Promotion, ab 05 Künstler und Autor

Ausstellung: „Ich liebe Worte“ – SAXA

Worte können flüstern, schreien, verführen oder verletzen. In seiner neuen Ausstellung „Ich liebe Worte“ widmet sich der Künstler SAXA der Kraft der Sprache – ihrer Schönheit, ihrer Mehrdeutigkeit und ihrem Einfluss auf unser Denken und Fühlen.

Mit einer spannenden Mischung aus Bild, Text und experimentellen Formen erkundet SAXA, wieWorte Bilder erschaffen und wie Bilder selbst zu Worten werden können. Seine Arbeiten spielen mit Fragmenten, Zitaten und eigenen poetischen Setzungen. Mal sind sie laut und provokant, mal leise und nachdenklich – immer jedoch laden sie dazu ein, Sprache neu zu sehen und zu erleben.

Die Ausstellung eröffnet einen Raum, in dem Sprache nicht nur gelesen, sondern gespürt werden kann. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, sich zwischen Zeichen, Bedeutungen und Emotionen zu bewegen und die persönliche Beziehung zu Worten zu entdecken.

„Ich liebe Worte“ ist eine Hommage an die Sprache – und an die unendlichen Geschichten, die sie in sich trägt.

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit engagiert sich SAXA auch im Bildungsbereich. Mit seinem Projekt „SAXA macht Schule“ bringt er seine kreative Arbeitsweise direkt in Klassenzimmer. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für Kunst, Sprache und die eigene Handschrift zu begeistern.

Im Rahmen des Projekts gestalten Schülerinnen und Schüler gemeinsam ein großformatiges Kunstwerk. Ein Motiv wird dabei in viele kleine Felder aufgeteilt, die von den Kindern individuell gestaltet werden – mit eigenen Worten, Gedanken oder kurzen Texten. Am Ende werden alle Teile zu einem großen Gesamtbild zusammengesetzt, das die Vielfalt der Beiträge sichtbar macht.

Das Projekt verbindet künstlerische Kreativität mit pädagogischen Zielen: Es stärkt Selbstvertrauen, fördert Teamarbeit und zeigt den Schülerinnen und Schülern, dass ihre eigenen Gedanken Teil eines größeren Ganzen werden können. Da die so entstandenenKunstwerke in der Regel anschließend dauerhaft in den Bildungseinrichtungen installiert werden, handelt es sich um gemeinsame kreative Erlebnisse, die im wahrsten Sinne des Wortes hängen bleiben.

Mit seiner Kunst und seinem Engagement schlägt SAXA eine Brücke zwischen Kunst, Sprache und gesellschaftlicher Teilhabe – und zeigt eindrucksvoll, wie kraftvoll Worte sein können.

Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.

Se chiudi gli occhi

(Wenn du die Augen schließt)

Mariella Ridda

Vernissage 27.09.2026, 15 h

Ausstellung vom 27.09.-31.12.2026

 

Die Ausstellung Se chiudi gli occhi eröffnet einen stillen, introspektiven Raum, in dem Träume zu Licht- und Hoffnungsstrahlen werden – im Schatten unsicherer Zeiten.

Figuren mit geschlossenen Augen nehmen uns mit auf eine leise, fast traumhafte Reise – eine zarte Flucht in eine bessere Wirklichkeit. Ihre Verletzlichkeit spiegelt die Turbulenzen unserer Zeit wider, während die Farben in Kraft und Energie aufblühen.

Mit geschlossenen Augen entdeckt man einen Ort, an dem Fragilität, Fantasie und Stärke ineinanderfließen und eine Rückzugswelt voller Möglichkeiten entstehen lassen.

So wird die Ausstellung zu einer stillen, tiefen Reflexion über die Verletzlichkeit der Gegenwart – ein Moment, in dem, wenn man die Augen schließt, der Traum den Weg zur Transformation einer idealen Zukunft eröffnet.